Letzte Hilfe: Wissen und Sicherheit für die Begleitung am Lebensende
Wie selbstverständlich Erste Hilfe nach einem Unfall ist, sollte auch die Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen kein Tabuthema sein.
Mit einem Letzte-Hilfe-Kurs bietet der Ambulante Caritas-Hospizdienst St. Katharina Interessierten die Möglichkeit, sich mit dem Lebensende auseinanderzusetzen und hilfreiches Wissen für den Umgang mit Sterbenden zu erwerben.
Viele Menschen fühlen sich unsicher, wenn Angehörige, Freunde oder Nachbarn schwer erkranken oder sich ihrem Lebensende nähern. Dabei kann bereits menschliche Nähe, Aufmerksamkeit und ein grundlegendes Verständnis viel bewirken.
Der Letzte-Hilfe-Kurs möchte Mut machen, Sterbenden offen und mitfühlend zu begegnen.
Das Kurskonzept wurde vom Anästhesisten und Palliativmediziner Dr. med. Georg Bollig entwickelt und orientiert sich an der Idee der bekannten Erste-Hilfe-Kurse. Es vermittelt in kompakter Form grundlegendes Wissen und praktische Anregungen für die Begleitung am Lebensende. Denn Sterbebegleitung ist nicht allein Aufgabe von Fachkräften, sondern kann von jedem Menschen im persönlichen Umfeld geleistet werden.
Während des vierstündigen Kurses werden unter anderem folgende Themen behandelt:
Sterben als Teil des Lebens
Vorsorgen und Entscheiden
Leiden lindern
Abschied nehmen
Der Kurs findet am Freitag, 25. September, von 14.00 bis 18.00 Uhr in der KultBox des Kreml-Kulturhauses statt.
Die Leitung übernimmt Michaela Maurer vom Ambulanten Caritas-Hospizdienst St. Katharina in Niedertiefenbach.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Spenden zur Unterstützung der Hospizarbeit sind willkommen.
Anmeldungen und weitere Informationen sind beim Kreml-Kulturhaus unter Telefon 06430 929724 oder per E-Mail an weiterbildung@kreml-kulturhaus.de möglich.